SCHAUGARTEN

Hier entsteht ein Überblick über die einzelnen Plätze unseres Schaugartens.
Einfach die unten stehenden Wörter anklicken und mehr erfahren!

Wenn man an einen Bauerngarten denkt, dann sieht  man einen urigen und vielfältigen Garten aus Omas Zeiten vor sich. Nach dieser alten Tradition haben wir unseren Gemüsegarten angelegt. Und genauso wie er damals die Menschen mit frischen Gemüse und heilenden Kräutern versorgt hat, tut er dies auch heute noch für uns.

Er macht uns zu Teilzeitselbstversorger und schenkt uns die Möglichkeit einen guten Vorrat für den Winter anzulegen. Einen Teil der Ernte lagern wir im Erdkeller in Sand ein und den Rest verarbeiten wir zu Letscho, Rote Rübe Salat, Marmelade, Chutney und weiteren Leckerein. So steht uns auch in der kalten Jahreszeit frisches und gesundes Gemüse zu Verfügung und die gesunden „Einkochgläser“ sind immer griffbereit wenn es mal schnell gehen muss.

Die Pflanzen aus unserem Garten dienen uns nicht nur als Nahrung, wir verwenden die Kräuter auch als Räucherpflanzen. Jedes Jahr sammeln wir die frischen Kräuter um sie zu trocknen oder aus ihnen duftende Räucherbündel zu binden.

Der alte Brauch des Räucherns ist in unserem Alltag nicht mehr so stark verankert wie er es einmal war. Doch langsam besinnen sich die Menschen wieder auf alte Traditionen und der Begriff der Rauhnächte und der keltsichen Jahreskreisfeste kehrt wieder in unser Bewusstsein zurück. Es ist ein natürliches Bedürfnis des Menschen sich mit der Natur zu verbinden und aus ihr Kraft zu schöpfen. Ein Bedürfnis das einige Zeit in den Hintergrund gedrängt wurde, und nun wieder von neuem erwacht und gelebt werden möchte.

Der Bauerngarten ist somit ganz klar das Herzstück unserer Gartenanlage und der Mittelpunkt unserer Führungen.

Unser Bauerngarten ist noch jung, er wurde erst im April 2015 angelegt und doch findet man in ihm eine große Fülle an Pflanzen.
Wer nun denkt, dass diese Gärten schon immer über solch eine bunte Vielfalt verfügten den muss ich nun leider enttäuschen!
Denn das war nicht immer so!
Erst durch die Römer und die Entdeckung Amerikas kamen viele neue Gemüse- und Obstsorten zu uns und auch viele der Kräuter die inzwischen aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken sind wurden aus anderen Ländern zu uns gebracht: Rosmarin, Thymian,..

Wo der Ursprung des Bauerngartens zu finden ist und wie er sich im Laufe der Menschheit entwickelt hat erfährst du bei unseren spannenden Gartenführungen. Welche Pflanzen man zum Räuchern verwenden kann, welche Magie sie umwebt und wie man sie anwenden kann, sind auch Teil einer unserer Führungen. Aber nicht nur das Wissen über Gärten und Pflanzen wird dabei vermittelt. Bei unseren Gartenführungen werden auch gemeinsame Aktivitäten miteingebunden, die sich an die jeweilige Jahreszeit und deren Brauchtum anpassen.

Weitere Infos findest du hier:
Gruppenführung – „Der Bauerngarten“
Gruppenführung – „Der Räuchergarten“

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Die Weide ist eine wunderbare Pflanze. Man kann aus ihr Zäune und Beetbegrenzungen flechten oder auch „Räume“ in der Natur erschaffen. Wie zum Beispiel unser Weidentipi oder der große Weidendom im Bad Blumau.  

Schon unsere Vorfahren haben aus ihren Ästen, Körbe und andere Gegenstände geflochten.

Ein einziger Ast, den man in die Erde steckt, wurzelt schnell an und in kurzer Zeit wächst sie einem bereits über den Kopf.

 

Die „Kätzchen“ erscheinen früh und versorgen die Insekten schon früh im Jahr mit Nahrung.
Daher sollten sie nicht in großen Mengen für Ostersträuße und Palmbuschen geerntet werden, denn die Nahrung für unsere kleinen Freunde ist zu dieser Jahreszeit sehr knapp. 

Auch unsere beiden Haselsträucher bieten den Insekten Nahrung und schenken uns im Herbst zahlreiche Nüsse. Die Blätter binden wir im Sommer in unsere magischen Räucherbündel und das Holz eignet sich gut zum Schnitzen.

 

Rund um unser Weidentipi haben wir unsere beerigen Superfoods gepflanzt.
Himbeeren, Brombeeren, Aroniabeere, Gojibeere, Jostabeere, Stachelbeere und einige mehr versorgen uns rund um´s Jahr mit leckeren Vitaminen.

Wir machen aus ihnen Marmelade, trocknen sie oder naschen sie frisch vom Strauch.

Und mit der duftenden Eberraute schließt sich der Kreis um unser Weidentipi.

 

 

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Dieser Platz in unserem Schaugarten, ist ein kleines Lavendelparadies, welches gerne von Schmetterlingen und anderen Insekten angeflogen wird. Ich persönlich sitze dann gerne davor und beobachte sie.

Was wir mit so viel Lavendel machen?
Wir trocknen ihn, stellen Sirup her, binden Lavendelstäbe daraus und füllen ihn in Duftsäckchen

Sein Duft wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen und dabei den Alltag gelassener zu begegnen. Dazu gebe ich einen Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch und rieche immer wieder daran.

 

Den Lavandula-Platz haben wir in Form einer liegenden Acht angelegt, dies ist das Symbol der Unendlichkeit.
Es steht aber auch für Harmonie und Gleichgewicht. Du kannst den Weg der liegenden Acht entlang gehen, den Duft der Lavendelblüten einatmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

 

Und das eine oder andere Lavendelprodukt kannst du bei uns AB HOF erwerben.

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Die Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen und wurde bereits vor 5000 Jahren in Ägypten angebaut. Später befassten sich auch die Griechen und die Römer mit der süßen Traube und so wurde sie auch bei uns kultiviert und für die Weinherstellung angebaut.

Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Sorten und einige davon haben wir hier in unserem Garten. Allerdings nur um sie zu vernaschen und süßen Traubensaft aus ihnen zu kochen, den Wein dürfen andere machen.

 

Wir haben Sorten gewählt die zu verschiedenen Zeiten reif werden, damit wir möglichst früh und möglichst lange, immer wieder einige Trauben ernten können.

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Es gibt Plätze in der Natur, die eine besondere Kraft ausstrahlen. Diese kann man entweder ganz spontan wahrnehmen oder mit Hilfe einer Rute oder eines Pendels ausfindig machen.

Wir waren neugierig und wollten wissen ob wir in unserem Garten solch einen Platz haben und haben dazu einen Rutengeher zu Rate gezogen. Wir haben uns gefreut, als er uns mitgeteilt hat, dass wir einen Kraftplatz bei uns haben.

 

 

Zur Markierung haben wir einen schönen Stein in die Wiese gelegt. Er ist flach und man kann sich auf ihn stellen und die Energie durch den Körper fließen lassen.

Ich nenne den Platz gerne „Mutter Erde Platz“ und wenn ich Rat brauche, setze oder stelle ich mich zum Stein, entspanne mich und bitte um Hilfe …

Es ist schön solch einen Platz im Garten zu haben.

Hier kannst du sehen, wie wir diesen Platz in unsere Kurse einbinden:
Blog – Übergangsritual für Kinder

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Der Jahreskreis in unserem Garten, stellt die 8 Jahreskreisfeste unserer Vorfahren dar.
Jeder großer Trittstein steht für eines dieser Feste, und zeigt auch in die dazugehörige Himmelsrichtung.

Viele unsere Kurse richten sich nach diesen alten Festen aus.
An diesen Festen gefällt es mir besonders gut, dass man sie im Rhythmus der Natur ausrichtet und dass sie in enger Verbindung mit der Pflanzenwelt stehen.

 

Es werden vier Sonnen- und vier Mondfeste gefeiert und die Rauhnächte sind auch ein besonderer Teil dieser Feste.

Wenn du dich für die Rauhnächte interessierst, darf ich dir unseren Workshop ans Herzen legen: WORKSHOP – RAUHNÄCHTE & RÄUCHERN

 

 

 

An diesem Platz haben wir zur Sommer- und auch zur Wintersonnenwende eine große, begehbare Lichterspirale. In den Sommermonaten halten wir hier auch Kurse ab und wenn wir ein wenig Zeit haben, genießen wir das Schaukeln in der Hängematte

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Der Obstgarten ist ein Frühlingsschmaus für die Insekten und ein Herbst- und Winterschmaus für uns Menschen. Noch dazu bietet er im Sommer Schatten und Lebensraum für Insekten, Vögel und andere kleine Tiere.

 

 

 

 

 

Unsere Obstbäume sind in einem Kreis angeordnet und in der Mitte befindet sich eine große Feuerstelle. Diese verwenden wir bei den Jahreskreisfesten, für den Sprung über das Feuer zu Mittsommer und auch um am Feuer zu kochen – Fladenbrot, Gemüse, Polenta, …

 

 

 

 

Um den Apfel ranken sich so manche Mythen und Märchen. Er war für unsere Vorfahren eine wichtige Vitaminquelle im Winter. So galt er auch als Symbol für das Leben und auch für die Liebe.
Die Magie rund um den Apfel, fließt in so manchen Kurs von uns ein und begleitet uns im Besonderen durch die Rauhnächte.

Kurs: Rauhnächte & Räuchern
Blog: Übergangsrituale für Kinder

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„Oh, wer um alle Rosen wüsste,
die rings in stillen Gärten stehen –
Oh, wer um alle wüsste, müsste
wie im Rausch durchs Leben gehen.“

Christian Morgenstern

Diese Rosenstöcke durften wir bei einem alten Haus ausgraben und mitnehmen. Um welche Art es sich genau handelt können wir daher leider nicht sagen, doch eines ist gewiss: sie sind schon sehr alt.

 

Wir freuen uns sehr, dass sie die „Übersiedelung“ gut überstanden haben.

Eine der ältesten Darstellungen der Rose in Europa, die wohl zwischen 1800 und 1600 v.Chr. entstanden ist, fand man im Palast von Knossos auf Kreta.
Die Benediktinermönche kultivierten die Apothekerrose als Heilpflanze, in ihren Klostergärten.

 

 

Vor allem die „historischen Rosen“ und die Wildrosen sind für naturnahe Gärten zu empfehlen.

Wir trocknen die Blüten gerne für unsere Räuchermischungen, oder wickeln sie in die Räucherbündel, wie wir im Sommer in unseren Kursen herstellen.

 

Kurs und Führung: Der Räuchergarten

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Natürliche Blumenwiesen sind selten geworden.
Deshalb haben wir 500qm unserer Fläche dafür freigehalten.

Die Wildblumensamenmischung haben wir von Experten zusammenstellen lassen, damit diese zu unserem Standort und Boden passt. Blumenwiesen entstehen meist auf Magerböden und unser Boden ist sehr lehmig und nahrhaft. Eine klassische Saatgutmischung hätte hier nicht zum Erfolg geführt.

 

 

Jedes Jahr dürfen wir neue Blumen in unserer Wiese entdecken und nach und nach stellt sich ein natürliches Gleichgewicht ein.
Vögel, vor allem der Stieglitz, sind hier zu beobachten, wenn sie im Spätsommer und Herbst die Samen naschen oder Insekten fangen. Schmetterlinge und viele andere Insekten finden hier Nahrung und die Möglichkeit sich in ihrem Kokon in Ruhe zu entwickeln.

Wir mähen die Wiese nur zweimal im Jahr, und das möglichst spät. Damit die Samen gut ausreifen können und die Schmetterlinge ihre Verwandlung abschließen können.

 

Es ist eine Freude zu sehen wie lebendig und vielfältig so ein Stückchen Blumenwiese sein kann.

Die Blumenwiese ist gleich  neben unserer Hütte, wo wir im Sommer unsere Kurse abhalten!
Hier einige Eindrücke…

Video: Zwirnknopfkurs
(unser alter Name war: Keiki-Farm 😉 )

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Ein kleines Wäldchen mit Sträuchern und Blumen, das war es was ich mir gewünscht habe.
Im Herbst 2016 haben wir ihn dann geplant und angelegt. Seitdem wächst und entwickelt sich das Wäldchen wunderbar.
 
Da spaziert man doch gerne durch und genießt die Vielfalt.

 

 

 

Jedes Jahr werden sie größer und spenden uns im Sommer kühlenden Schatten.
Im Herbst freue ich mich über die bunten Blätter und im Winter sind hier die Futterstellen für die Vögel.

Lass dich verzaubern von unserem Zauberwald!

Hier gehts zum Zauberwald Blog!

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Ein Kalenderzaun ist so niedlich und hätte ich schon früher von ihm gewusst, dann wäre er nun rund um unseren Bauerngarten zu sehen.

Denn ein Kalenderzaun besteht aus 365 Zaunlatten, für jeden Tag eine.
Da ich keinen Platz hatte für solch einen langen Zaun, habe ich meine eigene Version eines Kalenderzauns kreiert.

 

 


Ich habe 12 Zaunlatten für die Monate gewählt und 31 Zaunlatten für die Tage.
Um zu wissen welcher Tag gerade ist, kommt auf die jeweilige Zaunlatte ein Tontopf.

Einfach und so wunderschön!

 

 

 

 

Damit der Zaun nicht nur so im Garten steht, haben wir auch gleich einen neuen Bereich, mit Vogeltränke, Futterstelle und Blumen, angelegt.

Eine Bereicherung für unseren schönen Schaugarten!

 

 

 

 

Der Kalenderzaun ist ein Element welches in Bauerngärten zu finden ist und wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann kann ich dir unsere Gartenführungen zum Thema Bauerngarten empfehlen!

 

Unser Angebot findest du hier!

 

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Ein Kursraum mitten in der Natur und ein schattiges Plätzchen zum Verweilen.

Das ist unsere Hütte!

Hier finden im Sommer unsere Kurse statt, hier sitzen wir mit unseren Besuchern bei Café und Kuchen, hier binden wir unsere magischen Räucherbündel und vieles mehr.

 

 

Manchmal sind wir auch im Winter hier.

Um uns zu wärmen haben wir zwei Plätze für unsere Feuerschalen gemacht und ab und an hängt über dem Feuer unser Kessel gefüllt mit leckeren Kartoffelgulasch.

 

 

 

Gleich daneben steht unser Holzofen, in dem wir frisches Roggenbrot backen und die beliebten „süßen Blumen“.

Wir freuen uns dich bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Rezept „Süße Blumen“
Angebot-Kurse-Führungen-hier!

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ÜBERSICHTSPLAN – SCHAUGARTEN