Allgemein

Gelebter Jahreskreis 2020

Die Jahreskreisfeste rücken wieder in unsere Mitte und es gibt zahlreiche Bücher, Kurse und Blogs über sie.
Allen voran die Rauhnächte und verschiedene Themen rund um´s Räuchern sind zu finden.

Auch wir bieten Veranstaltungen zu den Jahreskreisfesten, alten Brauchtum und Räuchern an.
Doch nicht nur die acht Feste dürfen wieder in unseren Alltag zurückkehren.
Auch die Möglichkeit einen neuen Weg einzuschlagen und jeden Tag des Jahres bewusster zu gestalten darf wieder Einzug halten.
Im Einklang zu leben mit sich, der Natur und allem voran einem natürlichen Lebensstil der zugleich in unsere moderne Welt passt.

 

Ich befasse mich bereits seit 20 Jahren mit den Zyklen des Lebens, dem Wandel der fünf Elemente aus Sicht der TCM und seit einigen Jahren nun auch mit den naturnahen Festen unserer Vorfahren, insbesondere mit den acht Jahreskreisfsten und den Rauhnächten.

Dieses Wissen fließt in meine Arbeit, in unseren Garten, unseren Kursen und auch in die Nuad-Einheiten die ich geben darf.

Und nun finde ich es an der Zeit euch nicht nur mit meiner Arbeit zu begleiten, sondern euch einen kleinen Einblick in unseren
GELEBTEN JAHRESKREIS zu schenken!

Alles Liebe, Kerstin

DER SAUERTEIG – 01.01.2020

Es ist nun schon sehr lange her, dass wir zum letzten mal Brot gebacken haben.
Mein Sauerteig war nicht mehr ganz frisch und hatte keine Triebkraft.
Deshalb habe ich heute, mit der Geburt des neuen Jahres, auch einen neuen Sauerteig ins Leben gerufen.

Tag 01 – 50g Roggenmehl und 50g Wasser – Ich hoffe er gelingt mir!

Eigenes Brot zu backen ist ein wundervolles Gefühl.
Wir backen bei uns mitten im Garten, in unserem Holzofen!
Während wir warten, dass das Brot fertig gebacken wird zieht bereits
ein wundervoller Brotduft durch unseren Garten …

Aber zuerst brauche ich mal einen neuen Sauerteig für unser Brot! 😉

 

 

ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN – 02.01.2020

Es gibt bestimmte Tage an denen die Zeitqualität für bestimmte
Vorhaben besonders gut ist.
Bei abnehmenden Mond kann man gut entgiften, loslassen und sich erden.
Zu Ostara feiern wir den Neubeginn in der Natur und haben viele Impulse
und auch die Kraft für unseren eigenen Neubeginn.

Und dann gibt es diese ganz persönlichen Tage und Entscheidungen, oder besser gesagt
den inneren starken Impuls, dass genau JETZT der richtige Zeitpunkt ist
um eine Entscheidung zu treffen.
Dann möchte ich dich bitten deinen inneren Ruf zu folgen, auf dein Gefühl zu
vertrauen und die notwendingen Handlungen zu setzten.
Denn dies ist dein Moment, deine Chance, dein ganz persönliches Jahreskreisfest,
deine Weggabelung die sich heute für dich zeigt!

 

Mach es wie die Zaubernuss, die  mitten im Winter zu blühen beginnt.
Sie trotzt der Kälte von der sie umgeben ist und streckt sich mutig dem Licht entgegen.
Diese zarte Blüte tut es weil sie ihren inneren Impulsen folgt.
Sie blüht nicht mit der Masse und wartet nicht auf ein bestimmtes Fest,
sie blüht JETZT, weil es ihrem Wesen entspricht.
Also triff auch du deine Entscheidungen dann wenn die Zeit dafür gekommen
ist und blühe auf wann immer du es möchtest!

Ein tolles Buch mit kraftvollen Texten ist >>>
Die Geheimnisse der Kaiserin / von Ulja Krautwald

 

 

 

DER TAG DER FRAU HOLLE 06.01.2020

Heute ist der Tag der Frau Holle, mein persönlicher Jahresbeginn.
Die Rauhnächte sind zu Ende und das Lebensrad dreht sich auf´s Neue.
Mutter Erde, Frau Holle, zeigt sich heute in ihrer dreifachen Gestalt.
Gehe hinaus in die Natur und sieh ob sie eine Botschaft für dich hat.

Zum heutigen Festtag backen wir Apfelstrudel, da der Apfel ein Symbol für
das Leben ist und ein wichtiges Nahrungsmittel für unsere Vorfahren im Winter war.
Der Apfel war die einzige Vitaminquelle in der dunklen Jahreszeit.
Auch für die Vögel haben wir geschnittene Äpfel hinausgelegt.

Das alte Wagenrad habe ich auf dem Dachboden gefunden.
Es hat acht Speichen, so wie das Jahr acht Jahreskreisfeste hat.
Ich werde es in den kommenden Tagen oder vielleicht auch Wochen gestalten,
als mein persönliches Jahresrad.

 

 

WIE DIE ZEIT VERGEHT 22.01.2020

Die letzten Tage sind so schnell vergagen, denn auch im Winter ist bei uns einiges zu tun!
So haben wir bereits zweimal, bei uns im Holzofen, Brot gebacken!
Der erste Versuch war nicht so gut, da die Temperatur beim Einschießen zu niedrig war.
Der zweite Versuch ist wunderbar gelungen! Das Brot war aber beidemale sehr köstlich!

Sehr viel Zeit verbringe ich mit der Herstellung von Schildern.
Da wir in diesem Jahr versuchen werden, nicht im Bauerngarten und bei den Sträuchern die Pflanzen mit Schildern zu versehen, sondern auch Blumen und andere mehr… Im letzten Jahr haben wir ja mehrere Obstbäume, sehr viele neue Sträucher und Rosen gepflanzt, auch diese bekommen schöne Namensschilder. So könnt ihr durch den Schaugarten spazieren und kennt auch gleich den Namen der Pflanzen.

 

 

 

Viele Tage bin ich nun auch schon damit beschäftigt Fotohefte zu machen. Jeder Bereich im Garten hat eine kleine Entstehungsgeschichte und diese könnt ihr anhand der Bilder durchsehen und natürlich sind die Bilder in den Fotoheften dann auch beschriftet. So könnt ihr die einzelnen Bereiche unseres Gartens noch besser kennenlernen.

Da das Jahreskreisfest IMBOLC naht, habe ich auch den Eingangsbereich unserer
Gemeinschaftspraxis für euch verschönert. Die Farbe gelb steht für das Feuer, für die Sonne. Die Kerzen sind natürlich weiß (Neubeginn) und die kleinen Brigidpuppen und Brigidkreuze habe ich natürlich selber gemacht.

Da ich ja Nuad-Praktikerin bin (traditionelle thailändische Massage), hatte ich auch hier viel zu tun.
Das neue Jahr beginnt sehr produktiv und abwechslungsreich, das freut mich sehr!

Wie geht es euch im neuen Jahr!?

 

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Erdginseng

Der Erdginseng ist ein Portulakgewächs. In China werden die Wurzeln verwendet und in ihrer Wirkung mit dem Ginseng gleichgesetzt.
Die Blätter kann man roh essen im Salat, zur Gemüsepfanne oder einfach wie den Spinat verwenden.
Sie hat wunderschöne kleine rosa Blüten und die Samenkapseln glänzen dunkelrot.

 

 

 

 

Die Pflanze ist nicht winterfest, sie kann im Haus überwintert werden. Da sie sich auch sehr leicht aussät, kann man die Samenstände einfach stehen lassen und im Frühjahr die kleinen Pflanzen an die gewünschte Stelle setzen.

 

 

 

 

 

Als Lückenpflanze macht sie sich ganz wunderbar, denn sie strahlt Leichtigkeit und Sanftmut aus und das bis zum Frost.
Sie ist eine überaus dekorative Pflanze! 

Bei uns im kleinen Hofladen haben wir Erdginsengsamen für dich und in der sonnigen Jahreshälfte haben wir auch kleine Pflanzen für dich (alles nur solange der Vorrat reicht) <3

 

Yacon – überwintern und vermehren

Nach dem ersten Frost ernten wir die Yacon.
Die Speicherknollen schlagen wir in Sand ein und lagern sie im Erdkeller.
Übrig bleibt nun der Wurzelstock an dem sich die kleinen „Knospen“ befinden, die wir im Frühjahr für die Vermehrung brauchen.

Hier haben wir eine kleine Yacon Pflanze. Die Speicherknollen sehen ähnlich wie Kartoffeln aus, diese trennen wir vorsichtig vom Wurzelstock. Die „Knospen“ sind gut zu erkennen und die ersten grünen Blätter wachsen schon heraus. Den gesamten Wurzelstock – mit feinen Wurzeln, den „Knospen“ und dem Stängel – überwintern wir nun dunkel, kühl und frostfrei.

 

 

Dazu habe ich in einem Behälter etwas feuchten Sand gegeben und den Wurzelstock hineingelegt. Nun alles mit Sand auffüllen und an einem frostfreien, kühlen und dunklen Ort überwintern. Der Sand sollte feucht, jedoch nicht nass, sein. Damit der Sand nicht austrocknet, kann man ihn hin und wieder befeuchten. Am besten verwendet man dazu eine Sprühflasche, so wird der Sand gleichmäßig feucht und nicht nass.

 

 

Nun geht es für unsere Yacon in den Winterschlaf und im Februar wecken wir sie wieder auf. Man kann sie übrigens auch ohne Stängel und komplett mit Sand bedeckt überwintern.

Wie es mit der Yacon weiter geht und wie man sie vermehren kann, werden wir hier für euch berichten!

Alles Liebe, Kerstin von AM SCHWALBENHOF

 

Okra

Die Okraschoten kennt man eigentlich nur aus dem Asialaden, doch wer hätte gedacht, dass man sie auch im eigenen Garten anbauen kann!

Natürlich sind sie hier nicht winterfest, doch sie entwickeln sich schnell, blühen wunderschön und bringen viele leckere Schoten hervor!

Ernten musst du sie, solange sie noch klein sind (max.10cm), denn sonst schmecken sie sehr holzig und werden ganz hart.

Du kannst sie ganz einfach selber vermehren. Lass einige Schoten auswachsen und solange auf der Pflanze bis sie vertrocknen. Dann kannst du sie ernten und trocken und dunkel im Haus überwintern.

Im Mai säe ich sie dann in zwei Reihen aus, wer es allerdings eilig hat, kann sie auch im Haus vorziehen!

Die Okra-Samen gibts bei uns im kleinen Hofladen

Viel Freude mit deiner wundervollen Okrapflanze!

Türkranz – für den Sommer

Den letzten Türkranz habe ich zu Imbolc gestaltet und daher wurde es Zeit einen neuen zu machen.

Da der Estragon gerade so wuchert und die langen Triebe, durch den Regen, sich bereits dem Boden zuneigen, habe ich ihn zurückgeschnitten und daraus einen Kranz gebunden.


Weiteres habe ich ihn mit Blumen aus dem Garten geschmückt.
Die weiße Rose „Schneewittchen“, die „Jungfer im Grünen“, die rosa Rose ohne Namen und das schöne und leichte Schleierkraut.

Mein Strohpüppchen, das Brigid-Kreuz und auch die Rune habe ich vom alten Kranz abgenommen und auf den neuen gebunden. Da wir in diesem Jahr einen Neuanfang, mit neuen Namen und frischen Progamm begonnen haben, und ich mir ihre Kraft des Neubeginns, sowie ihre Leichtigkeit und Kreativität für dieses Jahr immer wieder in den Gedanken rufen möchte!
Mehr über Brigid und Imbolc findest du hier

Noch ein Wort zum Estragon, der eine nahe Verwandtschaft mit dem Wermut aufweist, und dessen Name sich wohl von dragos / Dragon / Drache ableitet. Er wirkt schützend auf Haus und Hof und bewahrt es, nach altem Glauben, vor dem Bösen!

Und so wird unsere Gemeinschaftspraxis und wir, nun von einem starken Feuerdrachen und der flammenden Brigid bewacht und geführt!


Alles Liebe, Kerstin


Gartenschild – DIY

Gartenschilder können eine schöne Deko sein, Wegweiser, Platz für Sprüche und Gedichte,…

Bei uns führen dich die Gartenschilder durch unseren Schaugarten, von einer Station zur anderen…vom Bauerngarten zum Lavendelbankerl, vom Obstgarten zur Roseninsel, in die Blumenwiese und zum Zauberwald,…!

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir lange  nach Schildern aus natürlich Materialien gesucht haben, haben wir diese Möglichkeit gefunden und möchten sie gerne mit euch teilen!

Hier findest du die kostenlose PDF Anleitung für dein Gartenschild

 

Viel Freude mit deinem Gartenschild!

Der Tag der Frau Holle

Ich war heute im Wald und hab den sonnigen Vormittag genossen, die Falken beobachtet und ein wenig gesponnen …

In der Zeit der Rauhnächte stehen nämlich die Spinnräder still und alle Arbeit darf ruhen. Die wilde Jagd zieht über das Land, Märchen werden erzählt und duftendes Räucherwerk reinigt und schützt.

In der Nacht des 5. Jänner enden die Rauhnächte und der 6. Jänner ist der Tag der Frau Holle, der Percht, der Großmutter Erde … um nur einige ihrer Namen zu nennen. An diesem Tag nimmt sie deinen Lebensfaden aufs Neue auf und spinnt aus deinen Wünschen und Gedanken deine Wirklichkeit, sie webt den Teppich des Lebens daraus und eines Tages wird sie diesen Faden dann durchtrennen.

Sie steht mit ihrem dreifachen Sein für Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, für das Werden, Sein und Vergehen. Diese Wandlung durchlebt jedes Leben hier auf Erden und die Erde selbst. Jedes nach seiner Art.

 

 

 

Nach altem Glauben durchläuft sie selbst diesen Wandel, Jahr für Jahr aufs Neue. So erhellt sie den Frühling als zarte, weiße Jungfrau und wandelt sich im Sommer zur roten, fruchtbaren Göttin bis sie schließlich ihre Kräfte sammelt und zum Spätherbst und in der Winterzeit sich zur weisen Frau entwickelt, der die Farbe schwarz zugeordnet wird. In der schützenden Dunkelheit des Winters und der Rauhnächte, wenn der tiefste Punkt der Stille erreicht wurde, wandelt sich die Welt und wird neu geboren.

Mit dem Ende der Rauhnächte, endet ein Zyklus und beginnt zugleich ein neuer. Zu diesem Neubeginn, am 6. Jänner, zeigt sich die Göttin in ihrer dreifachen Gestalt – Die Jungfrau, die Fruchtbare und die weise Alte.

 

Ich freue mich sehr, dass ich zu diesem besonderen Moment das Spinnen mit der Handspindel erlernen durfte. Ein bisschen geschwindelt habe ich schon, weil ich es zur letzten Rauhnacht erlernt habe, aber ich denke Frau Holle hat ein Nachsehen mit mir!

Und da sich bei mir nun alles ums Spinnen dreht, der Lebensfaden neu aufgenommen wurde, um meine Wirklichkeit daraus zu spinnen, lese ich euch heute ein Märchen von den Gebrüdern Grimm vor.

DIE DREI SPINNERINNEN
https://www.youtube.com/watch?v=hH7QLlQHkkk

Viel Spaß beim Zuhören!

 

Meine persönliche Interpretation von diesem Märchen
Es geht um ein junges Mädchen, welches nach Ansicht der Mutter sehr faul sei, da sie keine Lust hatte zu Spinnen. Die drei Weiber haben ihr geholfen und am Ende durfte das Mädchen auch noch den Prinzen heiraten obwohl sie keinerlei Leistung erbracht hatte …
Man könnte meinen es sei ungerecht oder sie hatte nur Glück.

Doch wer die große und gütige Frau Holle kennt, und von ihrer dreifachen Erscheinung weiß, der kann auch anders darüber denken …

Und so meine ich, dass dies Mädchen nach ihrer Bestimmung leben wollte und dies sollte wohl nicht das Spinnen sein. In ihr gab es wohl andere Talente, Wünsche und Interessen, die sie leben wollte und sie wollte sich nicht anpassen oder gar verstecken und verbiegen lassen. Daher hat sie sich so gewährt, sich ans Spinnrad zu setzten. Sie war wohl auch ein Mädchen, welches sich im Wandel zur jungen Frau befand, eine Zeit des Übergangs zur Frau.

Das Mädchen war mutig und folgte ihrer inneren Stimme und auch wenn es für drei Tage alleine in den Kammern saß, und keinen Rat mehr wusste, ging sie zum Fenster und blickte hinaus.

Man könnte meinen sie hat sich aus ihrer Ratlosigkeit erhoben, anstatt abzuwarten was der vierte Tag bringen mag. Sie ist aufgestanden und das Einzige was sie noch hatte war die Hoffnung, der Blick (Ausblick, Blick in die Zukunft) aus dem kleinen Fenster stellt für mich etwas Besonderes dar, als ob sie in ihrer Not erkannt hatte, dass überall ein Ausweg eine Lösung zu finden sei und man sich dem was man noch hat einfach nähern müsste, aufstehen und handeln, mit dem was noch an Möglichkeiten vorhanden ist. Und so blickte sie voller Hoffnung hinaus …
Und da war sie dann, Frau Holle in der Gestalt von drei Weibern, die das Schicksal des Mädchens umkehrten. Sie nahmen den Lebensfaden für sie neu auf, sponnen aus ihren Wünschen und Gedanken viele feine Fäden und am Ende ging für sie alles gut aus.

So konnte sie ihr wahres Leben antreten und sich vom Mädchen zur Frau wandeln. Auch in ihrer Verantwortung den drei Weibern gegenüber hat sie gezeigt, dass sie ein gutes Herz hatte und hatte sie herzlich empfangen.

Je länger ich über die Symbolik dieses Märchens nachdenke umso kraftvoller erscheint es mir!
Fühlt euch hinein in die Welt der alten Märchen und erkennt die Botschaften die dahinterstecken, denn sie sind kraftvolle Begleiter!

Möge sich dein Herzen mit Licht füllen und möge die weise Göttin dieses für dich zu Garn spinnen, auf dass es dir stehts den Weg erhellt.    (Kerstin Teubl)

Wesen in der Natur

Wer seinen Blick auf sie richtet der kann sie auch sehen…die Wesen in der Natur!
Lass dich verzaubern von unseren Bildern…

Der Gehörnte im grünen Gewand…
Dartmoor / Südengland / April 2018

Der Mann der steinalt wurde…
Dartmoor / Südengland / April 2018

Mutter Erde reicht dir die Hand…
Dartmoor / Südengland /April 2018

Die Wächterin vor Merlins Höhle…
Tintagel / Südengland / April 2018

 

Die Süßkartoffel im eigenen Garten

Die Süßkartoffeln stammen zwar aus Südamerika, können aber auch im eigenen Garten angebaut werden.
Da sie große Knollen bilden ist es wichtig die Erde gut zu lockern bevor sie gepflanzt werden, damit sie sich gut entwickeln können. Ihre langen und zahlreichen Triebe kann man, mit etwas Unterstützung, an einem Gerüst hochklettern lassen. Da unsere Süßkartoffeln so eng umschlungen sind, denke ich, dass der Boden zu hart war. Unser Boden ist sehr lehmig, da hilft es meist etwas Sand hineinzuarbeiten, besonders wenn wir etwas säen oder pflanzen, dass Platz nach unten braucht. Wie z.B. Kartoffeln, Karotten, … Somit werden wir nächstes Jahr ein kleines Hügelbeet mit lockerer Erde für die Süßkartoffeln vorbereiten.

Dann muss man nur noch warten, gießen und hin und wieder Erde anhäufeln, …bis man sie schließlich im Herbst ernten kann!
Leider ist die Süßkartoffel nicht so lange und einfach zu lagern wie unsere „heimischen“ Kartoffeln. Daher rate ich dir nicht zu viele Pflanzen zu setzten.
Unseren ersten Versuchen haben wir heuer mit einer Pflanze gemacht, um zu sehen wie groß der Ertrag in etwa sein wird.
Und ich finde, dass eine Pflanze für zwei Personen ausreichend ist!

 

 

Wie an den Bildern gut zu erkennen ist, ähnelt ihre Form unseren Verdauungstrakt und das aus gutem Grund, denn sie ist heilsam für unseren Darm, hilft bei Verstopfung und reguliert den Blutzuckerspiegel.
Sie ist in jeder Hinsicht gesund und lecker. Du kannst sie roh oder gekocht essen, als Salat, Pommes, in Suppen usw.

 

 

 

Wir empfehlen dir, deine Süßkartoffeln selbst anzubauen anstatt sie im Supermarkt zu kaufen. Denn diese stammen meist aus der USA und wurden nicht biologisch angebaut.
Du kannst deine eigenen Süßkartoffeln bestimmt auch am Balkon anbauen in einem großen Topf, einem Kartoffelpflanzsack oder ähnlichen!

Viel Spaß beim Pflanzen, Ernten und Genießen!

Wandertag mit der Volksschule

Das Wandern ist des Müllers Lust….
Und auch für Kinder ein tolles Erlebnis!

Unser Treffpunkt war die tausendjährige Eiche  mit einem kleinen Märchen als Einstimmung.
Bei der Wanderung durch den Wald versuchten wir unsere fünf Sinne zu schärfen um die Umgebung bewusst wahrzunehmen.

Das Ziel unserer Wanderung war der Schaugarten vom Schwalbenhof!
Wir begannen mit einer kleinen Gartenführung, bei der die Kinder begeistert die vielen Pflanzen bestaunten und einige auch kannten!

Das ist auch gut so, da wir ein Gartenrätsel für sie vorbereitet haben! Gemüsesorten, Kräuter oder Blumen mussten in Zweiergruppen gesucht werden. Und wie eine Kartoffelpflanze aussieht wenn sie noch am Feld ist, oder wo die Karde ist, waren schon schwierige Fragen! Hingegen wurden die Erdbeeren und Sonnenblumen sehr schnell gefunden!

Nachdem alle Rätsel gelöst wurden, versammelten wir uns beim Salbei!

Denn dort wurde von mir ein Salbei-Märchen vorgelesen. Aber was wäre ein Besuch im Garten,
wenn es nichts zum kosten gäbe? Also bekam jedes Kind ein Salbeiblatt und wir putzen damit unsere Zähne!
Wie die glänzten und sich dann ganz glatt anfühlten, begeisterte die Kinder genauso wie die Lehrer!

Gar nicht müde von der Wanderung wurde noch ein bisschen herumgeturnt bevor es zum Essen ging!

Wurzelkraftsuppe aus dem Feuerkessel geschöpft schmeckt einfach unwiederstehlich GUT und bis
auf die letzte Erbse wurde alles aufgegessen!

Die Zeit veging einfach zu schnell…so ist das eben wenn es viel zu entdecken gibt!
Ein schöner Vormittag mit den Kindern der Volksschule!