Am Schwalbenhof da ist was los…

Blogeinträge mit unseren Erlebnissen und Eindrücken rund ums Jahr!

Türkranz zu Imbolc

Heute war ich im Wald und habe um Efeu und etwas Moos gebeten.
Bereits am Waldrand wurde ich von einer Schar Vögel und dem Duft von feuchtem Waldboden begrüßt. Die Luft war klar und rein und ich verspürte eine Art Leichtigkeit.

Passend zum Februar, seiner reinigenden und erfrischenden Kraft, der das Alte hinter sich lässt und das Neue erwachen lässt.

Zu dieser Zeit räuchert man Haus und Hof mit reinigenden Kräutern und Harzen.
Kerzen werden geweiht, Brigid Kreuze werden geflochten, Birkenbesen werden gebunden, … je nach Brauchtum.

 

Für mich ist sie spürbar, die Kraft des Neubeginns. Schon seit einigen Tage fühle ich mich wacher, motivierter und voller Tatendrang neues zu tun. Dieser Zeitpunkt war für mich der richtige, um das Jahreskreisfest Imbolc zu feiern und das neue Leben zu begrüßen.

Manch einer richtet sich nach der christlichen Tradition und feiert am 2.Februar Lichtmess, andere feiern das keltische Jahreskreisfest Imbolc nach dem Vollmond und andere wieder mit dem zunehmenden Mond.

Ich habe für mich gelernt, dass es sich für mich richtig und kraftvoller anfühlt, wenn ich die Mondfeste nach meinem inneren Impuls folgend feiere. Denn dann bin ich bereit und sie sind für mich viel kraftvoller.

 

 

Der Mond lädt uns dazu ein, uns auf unser Gefühl, auf unsere Intuition zu hören und uns auf sie zu verlassen. Er lädt uns dazu ein uns wieder mit dem Rhythmus der Natur zu verbinden.

Ich fühle mich sehr wohl damit und die Freiheit, die vier Mondfeste nach meinem Empfinden zu feiern, schenken mir ein Gefühl von Kraft und Freiheit.

 

 

 

Und so habe ich am Wochenende Brigid Kreuze und Puppen gebastelt und heute in diesen schönen Kranz eingearbeitet.

Er soll Haus und Hof schützen und die Menschen, die hier ein und ausgehen, segnen.

 

Möge das Leben dich lehren, dir selbst ein guter Freund zu sein.
(irischer Segenswunsch)

Der Tag der Frau Holle

Ich war heute im Wald und hab den sonnigen Vormittag genossen, die Falken beobachtet und ein wenig gesponnen …

In der Zeit der Rauhnächte stehen nämlich die Spinnräder still und alle Arbeit darf ruhen. Die wilde Jagd zieht über das Land, Märchen werden erzählt und duftendes Räucherwerk reinigt und schützt.

In der Nacht des 5. Jänner enden die Rauhnächte und der 6. Jänner ist der Tag der Frau Holle, der Percht, der Großmutter Erde … um nur einige ihrer Namen zu nennen. An diesem Tag nimmt sie deinen Lebensfaden aufs Neue auf und spinnt aus deinen Wünschen und Gedanken deine Wirklichkeit, sie webt den Teppich des Lebens daraus und eines Tages wird sie diesen Faden dann durchtrennen.

Sie steht mit ihrem dreifachen Sein für Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, für das Werden, Sein und Vergehen. Diese Wandlung durchlebt jedes Leben hier auf Erden und die Erde selbst. Jedes nach seiner Art.

 

 

 

Nach altem Glauben durchläuft sie selbst diesen Wandel, Jahr für Jahr aufs Neue. So erhellt sie den Frühling als zarte, weiße Jungfrau und wandelt sich im Sommer zur roten, fruchtbaren Göttin bis sie schließlich ihre Kräfte sammelt und zum Spätherbst und in der Winterzeit sich zur weisen Frau entwickelt, der die Farbe schwarz zugeordnet wird. In der schützenden Dunkelheit des Winters und der Rauhnächte, wenn der tiefste Punkt der Stille erreicht wurde, wandelt sich die Welt und wird neu geboren.

Mit dem Ende der Rauhnächte, endet ein Zyklus und beginnt zugleich ein neuer. Zu diesem Neubeginn, am 6. Jänner, zeigt sich die Göttin in ihrer dreifachen Gestalt – Die Jungfrau, die Fruchtbare und die weise Alte.

 

Ich freue mich sehr, dass ich zu diesem besonderen Moment das Spinnen mit der Handspindel erlernen durfte. Ein bisschen geschwindelt habe ich schon, weil ich es zur letzten Rauhnacht erlernt habe, aber ich denke Frau Holle hat ein Nachsehen mit mir!

Und da sich bei mir nun alles ums Spinnen dreht, der Lebensfaden neu aufgenommen wurde, um meine Wirklichkeit daraus zu spinnen, lese ich euch heute ein Märchen von den Gebrüdern Grimm vor.

DIE DREI SPINNERINNEN
https://www.youtube.com/watch?v=hH7QLlQHkkk

Viel Spaß beim Zuhören!

 

Meine persönliche Interpretation von diesem Märchen
Es geht um ein junges Mädchen, welches nach Ansicht der Mutter sehr faul sei, da sie keine Lust hatte zu Spinnen. Die drei Weiber haben ihr geholfen und am Ende durfte das Mädchen auch noch den Prinzen heiraten obwohl sie keinerlei Leistung erbracht hatte …
Man könnte meinen es sei ungerecht oder sie hatte nur Glück.

Doch wer die große und gütige Frau Holle kennt, und von ihrer dreifachen Erscheinung weiß, der kann auch anders darüber denken …

Und so meine ich, dass dies Mädchen nach ihrer Bestimmung leben wollte und dies sollte wohl nicht das Spinnen sein. In ihr gab es wohl andere Talente, Wünsche und Interessen, die sie leben wollte und sie wollte sich nicht anpassen oder gar verstecken und verbiegen lassen. Daher hat sie sich so gewährt, sich ans Spinnrad zu setzten. Sie war wohl auch ein Mädchen, welches sich im Wandel zur jungen Frau befand, eine Zeit des Übergangs zur Frau.

Das Mädchen war mutig und folgte ihrer inneren Stimme und auch wenn es für drei Tage alleine in den Kammern saß, und keinen Rat mehr wusste, ging sie zum Fenster und blickte hinaus.

Man könnte meinen sie hat sich aus ihrer Ratlosigkeit erhoben, anstatt abzuwarten was der vierte Tag bringen mag. Sie ist aufgestanden und das Einzige was sie noch hatte war die Hoffnung, der Blick (Ausblick, Blick in die Zukunft) aus dem kleinen Fenster stellt für mich etwas Besonderes dar, als ob sie in ihrer Not erkannt hatte, dass überall ein Ausweg eine Lösung zu finden sei und man sich dem was man noch hat einfach nähern müsste, aufstehen und handeln, mit dem was noch an Möglichkeiten vorhanden ist. Und so blickte sie voller Hoffnung hinaus …
Und da war sie dann, Frau Holle in der Gestalt von drei Weibern, die das Schicksal des Mädchens umkehrten. Sie nahmen den Lebensfaden für sie neu auf, sponnen aus ihren Wünschen und Gedanken viele feine Fäden und am Ende ging für sie alles gut aus.

So konnte sie ihr wahres Leben antreten und sich vom Mädchen zur Frau wandeln. Auch in ihrer Verantwortung den drei Weibern gegenüber hat sie gezeigt, dass sie ein gutes Herz hatte und hatte sie herzlich empfangen.

Je länger ich über die Symbolik dieses Märchens nachdenke umso kraftvoller erscheint es mir!
Fühlt euch hinein in die Welt der alten Märchen und erkennt die Botschaften die dahinterstecken, denn sie sind kraftvolle Begleiter!

Möge sich dein Herzen mit Licht füllen und möge die weise Göttin dieses für dich zu Garn spinnen, auf dass es dir stehts den Weg erhellt.    (Kerstin Teubl)

Wesen in der Natur

Wer seinen Blick auf sie richtet der kann sie auch sehen…die Wesen in der Natur!
Lass dich verzaubern von unseren Bildern…

Der Gehörnte im grünen Gewand…
Dartmoor / Südengland / April 2018

Der Mann der steinalt wurde…
Dartmoor / Südengland / April 2018

Mutter Erde reicht dir die Hand…
Dartmoor / Südengland /April 2018

Die Wächterin vor Merlins Höhle…
Tintagel / Südengland / April 2018

 

Die Süßkartoffel im eigenen Garten

Die Süßkartoffeln stammen zwar aus Südamerika, können aber auch im eigenen Garten angebaut werden.
Da sie große Knollen bilden ist es wichtig die Erde gut zu lockern bevor sie gepflanzt werden, damit sie sich gut entwickeln können. Ihre langen und zahlreichen Triebe kann man, mit etwas Unterstützung, an einem Gerüst hochklettern lassen. Da unsere Süßkartoffeln so eng umschlungen sind, denke ich, dass der Boden zu hart war. Unser Boden ist sehr lehmig, da hilft es meist etwas Sand hineinzuarbeiten, besonders wenn wir etwas säen oder pflanzen, dass Platz nach unten braucht. Wie z.B. Kartoffeln, Karotten, … Somit werden wir nächstes Jahr ein kleines Hügelbeet mit lockerer Erde für die Süßkartoffeln vorbereiten.

Dann muss man nur noch warten, gießen und hin und wieder Erde anhäufeln, …bis man sie schließlich im Herbst ernten kann!
Leider ist die Süßkartoffel nicht so lange und einfach zu lagern wie unsere „heimischen“ Kartoffeln. Daher rate ich dir nicht zu viele Pflanzen zu setzten.
Unseren ersten Versuchen haben wir heuer mit einer Pflanze gemacht, um zu sehen wie groß der Ertrag in etwa sein wird.
Und ich finde, dass eine Pflanze für zwei Personen ausreichend ist!

 

 

Wie an den Bildern gut zu erkennen ist, ähnelt ihre Form unseren Verdauungstrakt und das aus gutem Grund, denn sie ist heilsam für unseren Darm, hilft bei Verstopfung und reguliert den Blutzuckerspiegel.
Sie ist in jeder Hinsicht gesund und lecker. Du kannst sie roh oder gekocht essen, als Salat, Pommes, in Suppen usw.

 

 

 

Wir empfehlen dir, deine Süßkartoffeln selbst anzubauen anstatt sie im Supermarkt zu kaufen. Denn diese stammen meist aus der USA und wurden nicht biologisch angebaut.
Du kannst deine eigenen Süßkartoffeln bestimmt auch am Balkon anbauen in einem großen Topf, einem Kartoffelpflanzsack oder ähnlichen!

Viel Spaß beim Pflanzen, Ernten und Genießen!

Wandertag mit der Volksschule

Das Wandern ist des Müllers Lust….
Und auch für Kinder ein tolles Erlebnis!

Unser Treffpunkt war die tausendjährige Eiche  mit einem kleinen Märchen als Einstimmung.
Bei der Wanderung durch den Wald versuchten wir unsere fünf Sinne zu schärfen um die Umgebung bewusst wahrzunehmen.

Das Ziel unserer Wanderung war der Schaugarten vom Schwalbenhof!
Wir begannen mit einer kleinen Gartenführung, bei der die Kinder begeistert die vielen Pflanzen bestaunten und einige auch kannten!

Das ist auch gut so, da wir ein Gartenrätsel für sie vorbereitet haben! Gemüsesorten, Kräuter oder Blumen mussten in Zweiergruppen gesucht werden. Und wie eine Kartoffelpflanze aussieht wenn sie noch am Feld ist, oder wo die Karde ist, waren schon schwierige Fragen! Hingegen wurden die Erdbeeren und Sonnenblumen sehr schnell gefunden!

Nachdem alle Rätsel gelöst wurden, versammelten wir uns beim Salbei!

Denn dort wurde von mir ein Salbei-Märchen vorgelesen. Aber was wäre ein Besuch im Garten,
wenn es nichts zum kosten gäbe? Also bekam jedes Kind ein Salbeiblatt und wir putzen damit unsere Zähne!
Wie die glänzten und sich dann ganz glatt anfühlten, begeisterte die Kinder genauso wie die Lehrer!

Gar nicht müde von der Wanderung wurde noch ein bisschen herumgeturnt bevor es zum Essen ging!

Wurzelkraftsuppe aus dem Feuerkessel geschöpft schmeckt einfach unwiederstehlich GUT und bis
auf die letzte Erbse wurde alles aufgegessen!

Die Zeit veging einfach zu schnell…so ist das eben wenn es viel zu entdecken gibt!
Ein schöner Vormittag mit den Kindern der Volksschule!

Übergangsrituale für Kinder

Die Ferien stehen vor der Tür und für manche Kinder ist dies nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch eine besondere Zeit des Wandels.

Wenn die Kleinen vom Kindergarten in die Schule wechseln, dann freuen sie sich schon sehr darauf und erwarten diesen besonderen Moment mit strahlenden Augen. Hier wird mit der Schultüte, der neuen Schultasche und den besonderen ersten Schultag der Übergang noch sehr bewusst wahrgenommen. Doch in den kommenden Lebensphasen werden diese Übergänge weit weniger gefeiert und eingeleitet.

Wenn die Schüler der vierten Klasse Volksschule nach den Ferien in die Schule der Großen wechseln. Neue Herausforderungen warten auf sie! Aber nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrem Umfeld rücken die Freunde mehr in den Vordergrund und sie lösen sich langsam vom Elternhaus. Dies geschieht noch in kleinen Schritten und mit den ersten Versuchen ihren eigenen Weg zu gehen. Die Pubertät, die immer früher einsetzt, kann für Eltern und Kinder schwierig sein. Zuhören und Begleiten ist nun in den kommenden Jahren wichtig.

Die Kinder, die das achte Schuljahr abschließen stehen vor der Herausforderung und der Frage welchen Beruf sie wählen möchten, welche Ausbildung sie machen möchten. Dies ist nicht immer einfach da ihnen die Erfahrung fehlt. Manche Kinder wissen genau was sie möchten und andere haben ihren Weg noch nicht gefunden. Noch dazu kommt die Zeit des Wandels vom Mädchen zur jungen Frau, vom Jungen zum jungen Mann.

Dies sind große Veränderungen die Unsicherheiten und viele Fragen mit sich bringen. Eine bewusste Verabschiedung der Kindheit und der bewusste Schritt in diese neue Lebensphase kann den Kindern helfen ihren Weg zu finden, Kraft in sich zu wecken und ab nun auch von der Familie in einem neuen Licht betrachtet zu werden. Denn auch die Eltern müssen sich nun darauf einstellen, dass ihre Kinder erwachsen werden. Ein neuer Abschnitt für Kinder und Eltern hat begonnen.

Rituale helfen dabei diese Schwellen zu überschreiten und bewusst zu erleben.

Der Juni leitet nicht nur das Ende des Schuljahrs ein, es ist auch eine Zeit der Wende in der Natur.
Am 21.Juni ist die Sommersonnenwende. Der längste Tag und die kürzeste Nacht zeigen sich uns und nachdem die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hat, beginnt sie wieder langsam abzusteigen und die Tage werden kürzer.
Es ist auch eine Übergangszeit und die Menschen entfachten große Feuer zu Ehren der Sonne und sprangen über das Sonnwendfeuer.
Versprechen wurden gemacht, als Paar (Hochzeiten) oder für sich selbst. Eine Schwelle des Jahres wird durchschritten und so ist auch diese Kraft Teil der Übergangsrituale gewesen!

Wir durften mit den Kindern in diesem Jahr zwei schöne Rituale abhalten!
Die Kinder der vierten Klasse Volksschule und die Kinder der vierten Klasse der NMS waren bei uns AM SCHWALBENHOF.

Hier ein paar Eindrücke!

Vierte Klasse VS und die Kinder der dritten Klasse, die sie begleitet haben>>>

Unser Ritualplatz wurde mit einer schönen Sonnwendspirale und einer Feuerschale geschmückt!


Die große Feuerstelle wurde vorbereitet…jetzt fehlen nur noch die Kinder der Volksschule!


Finde dein Gleichgewicht, … auch wenn „das Leben“ versucht dich zum wackeln zu bringen!


Da auch wir wie kleine Blumen heranwachsen und uns entwickeln, haben wir passend dazu Samenbomben gemacht!

Das passende Märchen, darf natürlich auch nicht fehlen!


Der Weg in die Spirale ist ein Weg zurück um nochmal Danke zu sagen,
wenn wir den Weg hinaus gehen, gehen wir der Zukunft entgegen.


Unser Kraft Platz, ich nenne ihn gerne „Mutter Erde Platz“, wurde dann noch von allen Kindern besucht um Kraft zu schöpfen aus der Natur.
Als Dank pflückten die Kinder Blumen und schmückten damit den Stein.


Im Anschluss feierten wir mit Polenta vom Feuer und Kräutertomatensauce, in der die Kinder noch
frische und selbst geerntete Kräuter hinzufügten.


Das war ein schöner Tag!
Ideen und Umsetzung (c) amschwalbenhof.at (vorher: keiki-farm)

Vierte Klasse NMS>>>
Eine reine Burschenklasse durften wir an diesen Abend bis in die Nacht hinein begleiten.
Das gemeinsame Zelten viel leider aus…

Die Feuerstelle ist bereit und die Axt ist geschliffen, denn heute werden die jungen Krieger das „Scheit des Lebens“*
in zwei Teile spalten. Ein Teil steht für die Kindheit und einer für die neue Zeit als junger Krieger, als junger Erwachsener!
*(c) amschwalbenhof.at (vorher: keiki-farm.at)

Die Trommel wird uns durch den Abend begleiten! Die Gespräche am Feuer drehten sich um das
Erwachsenwerden, Wünsche für die Zukunft, verborgene Talente,…

Mit Steinen bauten wir symbolisch unsere vier Lebenssäulen auf, diese können sein:
Beruf, Soziales(Familie, Freunde), Gesundheit und persönliche Ziele.
Dann ging es los zu unserer Vollmond-Nachtwanderung!
Wir gingen durch den Wald, versammelten uns um einen Baum und befassten uns mit unseren Ahnen, unseren Wurzeln.
Die Nacht brach herein und die Wanderung durch den Wald wurde von einer Vielzahl an Glühwürmchen begleitet, es war eine
magische Wanderung!

Zurück im Schaugarten AM SCHWALBENHOF entfachten wir die Fakeln die einen schützenden Kreis um uns herum bildeten.
Wir entfachten das Feuer und spalteten das Holz, wir haben gesungen und getrommelt,…
Als Abschluss sprangen die Jungs über das Sonnwendfeuer und begrüßten ihren neuen Lebensabschnitt mit einem lauten
bejahenden Schrei *JIIIIHAAAA* WUHUUUU* YEAAAAHHH*


Danke für diese schöne Zeit!
Ideen und Umsetzung (c) amschwalbenhof.at (vorher: keiki-farm)

Du hast Interesse an Übergangsritualen?
Dann melde dich einfach hier für weitere Infos!

Rosenbogen bauen

Unsere Büschelrose wuchs bereits weit in das Gemüsebeet hinein, somit war es höchste Zeit einen Rosenbogen zu bauen.

Damit er auch stabil steht und die wilden Sommerstürme aushält, hat Wolfgang vier Punktfundamente gemacht.
Nachdem der Beton einige Tage trocknen durfte, ging es daran das Gestell zusammenzubauen.

Zwei dieser Gestelle haben wir zusammengeschraubt und als nächstes mussten sie „nur“ noch auf den Fundamenten befestigt werden.
Zum Glück hatten wir dabei Hilfe aus der Nachbarschaft!

 

 

 

 

 

 

 

Die Büschelrose mussten wir leider sehr stark zurückschneiden, damit wir sie auf den Bogen leiten können.
Aber wie ich sie kenne wird sie sich davon schnell erholen und schon bald wird vom Rosenbogen nichts mehr zu sehen sein!

Ich hoffe euch gefällt er so gut wie uns <3

Ihr könnt ihr an unseren Schautgarten-Tagen und im Rahmen unserer Veranstaltungen besichtigen 🙂

Bis bald, euer Keiki-Farm Team!

Der „Beutel für DIES & DAS“

Die ehemals als Turnbeutel genutzten Taschen sind zurzeit wieder sehr beliebt und ich muss gestehen ich finde sie auch toll!

Mit deinem Lieblingsstoff kannst du dir einen hübschen Sommerbegleiter nähen!

Für kleine Ausflüge aufs Land, für einen Tag am See, für einen Einkauf am Bauernmarkt, … wofür auch immer dein „Beutel für DIES & DAS“ genutzt wird –
er macht dich bestimmt glücklich und ist angenehm zu tragen!

 

 

Die breiten Gurtbänder sind weich und liegen bequem
auf den Schultern ohne einzuschnüren!

Bunt, leicht, fröhlich und viel Platz
für alles was dich durch das Jahr begleiten darf!

Diese beiden hübschen Beutel habe ich
für meine Nichten genäht – ein schönes DIY Geschenk zu Ostara!

 

 

 

Am liebsten schenke ich selbstgemachtes und das gebe ich auch gerne in unseren Mitbringselküche-Kurse  weiter! Hier werden wir verschiedenes mit dir kochen, backen und basteln!
Wunderbare Mitbringsel im Einklang mit den vier Jahreszeiten und ihren besonderen Festen!

So kannst auch du ganz einfach wunderschöne DIY für deine Liebsten zaubern!

 

 

Und wofür möchtest du deinen
„Beutel für DIES & DAS“ verwenden?

Der Winter-Rock(t)

Kennst du das auch, wenn du im Winter bei der Bushaltestelle warten musst und die Sitzbank ist eiskalt?

Am besten setzt du dich erst gar nicht hin … ODER du nähst dir einen Winterrock!

Denn Strumpfhosen haben es mir noch nie angetan. Sie sind eng, sie sind zwar warm wenn man im Freien ist, doch es wird einem schnell zu heiß wenn man in einem beheizten Raum kommt.

Da ich meine Kunden mobil betreue (mehr dazu) war es auch immer sehr lästig sich dann am jeweiligen Ort umziehen zu müssen.

Deshalb schwirrt der Gedanke eines Popowärmer-Wickelrockes schon lange in meinem Kopf herum.
Ein Rock den ich einfach über jede beliebige Hose drüber anziehen kann und der mich rundherum wärmt.

 

 

Ich hatte folgende Ansprüche an meinen Winterrock
> er soll einfach zu nähen sein
> der Umfang soll sich an die jeweilige Kleidung anpassen
   (weil ich ihn über der Hose tragen will)
> bequem soll er sein und nicht einengen
> und nicht zu sehr um die Hüften herum auftragen

 

 

Also habe ich mich, als Nähanfängerin, auf die Suche gemacht und das Schnittmuster mit Anleitung gefunden.

Ich habe den Rock ohne Taschen genäht. Und das schafft man auch als Anfänger ganz gut!

Für den Außenstoff habe ich einen Mantelflausch (ohne Wolle) gewählt und für den Innenstoff habe ich einen gemusterten Futterstoff genommen, damit sich der Rock an der Hose nicht hinaufschiebt beim Gehen.

 

 

Wenn du den Rock ohne Taschen nähst dann schneidest du vom Außenstoff drei Rockteile und drei Bundteile zu. Vom Futterstoff habe ich nur die drei Rockteile zugeschnitten und für die inneren Bundteile habe ich einen passenden Baumwollstoff verwendet – damit der Rock innen am Bund besser sitzt. Denn der Futterstoff ist sehr glatt und würde hin und her rutschen!
Dann habe ich noch Drückknöpfe gekauft und das passende Garn dazu.

 

 

Damit der Rock nicht zu langweilig aussieht habe ich einen Streifen des Futterstoffes außen aufgenäht. Diesen Arbeitsschritt machst du am besten noch bevor du die einzelnen Teile zusammennähst. Ich wollte den Rand meines Musterstreifens noch mit einem engen Zickzack Stick nähen, damit der Stoff nicht ausfranst – darauf habe ich dann voll vergessen!

Naja, das war ja auch mein erster Versuch einen Rock zu nähen!
Beim nächsten Mal pass ich einfach besser auf!

 

 

Trotz allem bin ich sehr zufrieden! Der Rock passt perfekt und mit den Druckknöpfen kann ich ihn beliebig enger oder weiter stellen!

 

Ab sofort kann ich gemütlich auf der Bank sitzen während ich auf den Bus warte!
Ist das nicht wunderbar?

Sammelbändchen für Zwirnknopf-Rohlinge

„Ordnung muss sein!“
sagte ich mir und hab mir überlegt wie ich meine Zwirnknopf-Rohlinge am besten aufbewahren kann.

Ich habe einiges ausprobiert, bin teilweise daran verzweifelt und am Ende habe ich dann doch noch diese einfache und doch geniale Lösung gefunden!

 

 

 

Nachdem das Bänder nähen aus Stoffresten und das anschließende annähen der Druckknöpfe ganz schön viel Zeit und Energie gekostet hat, habe ich es mit einem dünnen Filz (aus Polyester) und Druckknöpfen die man mit der Zange anbringt versucht – und es hat geklappt!

 

Hier habe ich die einzelnen Schritte für dich zusammengefasst!

1. Messe den Innendurchmesser deines Rohlings aus (z.B. 2cm) und schneide dann 2cm breite Filzstreifen zu. Die Länge des Filzstreifens hängt davon ab, wie viele Ringe du damit aufbewahren möchtest. Ich habe mich für einen dunklen Filzstoff entschieden, da die Ringe oft ein wenig abfärben, was bei einem hellen Stoff dann schnell schmutzig aussieht.

2. Nähe dein Stoffband mit dem passenden Nähgarn auf.
Beispiel: Wenn du einen schwarzen Filz hast und ein hellgrünes Band aufnähen möchtest dann nimm einen schwarzen Faden für den Unterfaden (der auf der Unterseite zu sehen ist) und ein passendes grünes Garn für den Oberfaden (der dann auf deinem Stoffband zu sehen ist).
Es wäre auch nicht weiter schlimm, wenn auf der Innenseite ein grüner Faden zu sehen ist – aber das wollte ich allen Nähanfängern einfach als Tipp mit auf den Weg geben <3

 

 

3. Druckknöpfe anbringen. Du kannst deine Druckknöpfe annähen oder mit einer Zange in den Stoff drücken. Ich habe dazu eine Zange von Prym verwendet – mit dieser kannst du auch später noch alle Arten von Druckknöpfen und auch Ösen bei anderen Werkstücken anbringen! Das spart Zeit und funktioniert ganz einfach! Du findest dazu auch Videoanleitungen im Internet!

4. Jetzt musst du nur noch deine Rohlinge auffädeln und schon hast du einen perfekten Überblick über die Stückzahl und Größen die du dann jeweils noch zuhause hast und kannst rechtzeitig und einfach die fehlenden Ringe nachbestellen!

 

5. Zur Unterscheidung der Größen kannst du jedes Band in einer anderen Farbe machen, dir ein kleines Kärtchen basteln, wo du dir die Größe und dazugehörige Farbe aufschreibst.

Ich hoffe du hast Freude mit dieser kleinen und feinen Anleitung für deine Sammelbändchen*.

Maria Pachler ist unsere Kursleiterin, wenn es um die Kunst des Zwirnknopf Wickelns geht!
Im Veranstaltungskalender findest du die Infos zu unserem nächsten Kurs!

 

Und nun viel Freude mit deinen SAMMELBÄNDCHEN* und beim Knöpfeln!

 

 

 

*Meine Ideen und Anleitungen dürfen gerne im privaten Bereich verwendet und nachgemacht werden. Bei Veröffentlichung deiner Werke bitte die Quelle anführen. Eine gewerbliche Verwendung (Verkauf, in Kursen usw.) ist nur nach persönlicher Absprache möglich.
Die Sammelbändchen (4Größen) mit den Rohlingen kannst du als Starterset bei unseren Kursen erwerben.